Buchtipp: Effectuation (Entscheidung)

Michael Faschingbauer beschreibt in seinem Buch „Effectuation. Wie erfolgreiche Unternehmer denken, entscheiden und handeln“ eine vielen von uns unbekannte Art und Weise Entscheidungen zu treffen. Im Gegensatz zu der häufig angewendeten kausalen Logik (wenn ich A tue – entsteht immer B) beruft er sich auf die nicht planbaren Dinge im Leben und folgert:

Entscheidungen müssen nicht kausal, sondern anders getroffen werden!

(c) Schäffer Poeschel Verlag

(c) Schäffer Poeschel Verlag

Die Prinzipien

Doch wenn wir nicht kausal entscheiden, nach welchen Grundregeln sollen wir uns sonst orientieren? Faschingbauer gibt uns in seinem Buch 4 Grundprinzipien zur Hand:

  • Prinzip der Mittelorientierung (Gehe von den Mitteln aus, die dir zur Verfügung stehen und nicht an die, die du erreichen könntest. Denke dabei an Erfahrungen, Kenntnisse, etc.)
  • Prinzip des leistbaren Verlustes (Denke nicht an den erwarteten Ertrag bei Erfolg, sondern an den verschmerzbaren Verlust bei Versagen)
  • Prinzip der Umstände und Zufälle (Zufälle sind kein Risiko, die unseren Plan gefährden. Zufälle sind neue Möglichkeiten, die meine Ziele verfeinern)
  • Prinzip der Vereinbarungen (Suche kompetente Partner und entwickle das Produkt/Ziel gemeinsam)

 

Mein Feedback

Interessante neue Ansätze, die nicht notwendigerweise für jede Entscheidungssituation passend sind. Nichts destotrotz sie erhöhen den Handlungsspielraum und erlauben dem Unternehmen sich besser zu entfalten. Eine Betrachtung unter diesem Blickwinkel lohnt sich jedenfalls.

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2 Beiträge

  1. Dank dir für die kurze Zusammenfassung, kannst du die Prinzipien mal an 1, 2 Entscheidungen durchexerzieren?
    Das Modell ist ja sehr umfangreich soweit ich weiß…

  2. admin sagt:

    Lieber Andreas, stimmt! Das Modell ist umfangreich. Ein paar Beispiele als Orientierung für Dich (entnommen aus dem Buch):

    Mittelorientierung: den Kleiderschrank öffnen, bevor du weißt, was du anziehst.

    leistbarer Verlust: (Kosten)Schwelle definieren und bei Erreichen aufhören und etwas anderes ausprobieren

    Umstände und Zufälle: Zufällige Begegnungen absichtlich herbeiführen

    Vereinbarungen: statt Konkurrenzdenken und abschotten – Ideen mit potentiellen Partnern teilen

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