BNI – Business Network International

Seit knapp einem Jahr bin ich im Businessnetzwerk „BNI“ Mitglied und möchte es Euch heute näher vorstellen.  Regeln und Chancen – mit eigener Meinung verfeinert – ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Gültigkeit für jedermann.

(c) Phillip Monihart

(c) Phillip Monihart

Das Netzwerk

Zunächst einmal: was ist BNI überhaupt? Die Abkürzung steht für Business Network International und beschreibt eine Organisation, die nach klarem Konzept „the way the world does business“ verändern möchte.

Dazu treffen sich max. 50 Unternehmer/innen der unterschiedlichsten Branchen 1x in der Woche von 7-8:30 morgens zum Frühstück und präsentieren dort Ihr Unternehmen. Ziel ist es, die Unternehmen der anderen Mitglieder so gut zu kennen, dass man dieses an potentielle Kund/innen aus dem eigenen Netzwerk weiterempfehlen kann. Diese Unternehmer/innen-Gruppe, auch „Chapter“ genannt, empfiehlt untereinander provisionsfrei. Der Kernwert lautet: „Wer gibt, gewinnt“.

Die Tagesordnung des wöchentlichen Meetings ist strikt vorgegeben. Diese Struktur dient einerseits dazu, das Ziel „Geschäfte zu machen“ zu erreichen, kann aber andererseits dazu führen, dass sich „g‘standene“ Unternehmer/innen in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen. Dies gilt auch für die wöchentliche Anwesenheitspflicht, der man nur über die Stellung eines Vertreters / einer Vertreterin „entkommt“.

 

Die Regeln

Die BNI-Regeln machen für mich Sinn. Der Start um 7 Uhr morgens garantiert, dass zu 99% kein Kundentermin wichtiger ist (da diese meist erst zu späterer Stunde aktiv werden …). Der fixe Ablauf sichert, dass das Treffen den Geschäftsfokus nicht verliert und pünktlich endet. Langwierige Verzögerungen durch endlose Diskussionen und / oder Beiträge von Geschäftspartnern unterbleiben und sind Balsam für meine Seele. Die persönliche Anwesenheit hilft beim Vertrauensaufbau und dieser ist wiederum nötig für die Weiterempfehlung. Wer mich nicht kennt und / oder mit mir über mein Business sprechen kann, wird weniger geneigt sein, eine Referenz für mich abzugeben.

Achtung: wer sich zu den Regeln nicht bekennt und lebt, ist bei BNI fehl am Platz! Ein System funktioniert nur, wenn alle am gleichen Strang ziehen. Wer lieber frei netzwerkt, kann dies in anderen Netzwerken gerne tun.

 

Die Chancen

BNI bietet viele Chancen – auch für Gründer/innen.

  • Mit dem Eintritt erhält das jeweilige Mitglied sofort ein Kooperationsnetzwerk von Geschäftspartner/innen der unterschiedlichsten Gewerke. Dies ist auch für das eigene Unternehmen von hohem Nutzen.
  • Der Austausch mit anderen Unternehmer/innen erfolgt wöchentlich. Gerade Einzelkämpfer (wir haben in Österreich eine überwiegende Anzahl von Gründungen in Form des Einzelunternehmens) können dadurch Erfahrungen abfragen und Sparringpartner/innen nutzen.
  • Durch die wöchentlichen Präsentationen des eigenen Business kann man sich stets selbst verbessern oder – falls man darin noch gar keine Erfahrung hat – Elevator Pitches vor anderen Personen üben.
  • Kaltakquise gehört der Vergangenheit an. Geschäfte, die durch BNI-Kolleg/innen entstehen, basieren immer auf einem bereits hergestellten Erstkontakt und erleichtern den Geschäftsabschluß

 

Mein Resumée

Für strukturierte Frühaufsteher wie mich, die sich gerne auf einen Marketingkanal fokussieren, die ideale Art Geschäfte zu machen. Durch Empfehlungen der anderen Unternehmer/innen haben sich bereits Türen für mich geöffnet, die seit Jahren verschlossen waren.

Mein Tipp: einfach einmal ausprobieren und sich live ein Urteil bilden. Wir treffen uns jeden Dienstag in Klosterneuburg im Chapter Rialto. Ihr seid herzlich eingeladen vorbei zu schauen!

 

 

 

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